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Schoppenglas

Im dubbeglas.shop gibt es Schoppengläser mit Pfälzer Sprüchen, Knickschobben und Schoppenglashalter. Du kannst die Schorlegläser direkt hier online bestellen oder auch in unserem Geschäft in Meckenheim kaufen.

Namensgeber des Schoppenglases ist der niederdeutsche Begriff „Schoppen", der einst für ein Gefäß für Flüssigkeiten und später für ein altes deutsches Flüssigkeitsmaß benutzt wurde. Ihm wird eine gewisse sprachliche Verwandschaft mit „schöpfen" nachgesagt. So hat der Schoppen als Raummaß für meist alkoholische Getränke wie Bier oder Wein im deutschsprachigen Raum bereits seit mehreren Jahrhunderten seine Bedeutung. Die damit charakterisierten Flüssigkeitsmengen waren allerdings in den verschiedenen Regionen recht unterschiedlich definiert. Fasste der kleine Bruder des Schoppens in der Schweiz nur 0,375 Liter, brachte es das damals größte Exemplar seiner Art im baden-württembergischen Rastatt auf stolze 2,3 Liter. Daran konnte auch der Versuch Napoleons nichts ändern, der 1812 eine geeichte Größe von 0,7 Liter als Schoppenmaß festlegen ließ. Gegenwärtig findet der Begriff des Schoppens vor allem in den für ihren Weinanbau bekannten Bundesländern Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz Verwendung, wobei die Menge der damit gekennzeichneten Flüssigkeit auch heute noch zwischen 0,3 und 0,75 Litern schwankt.

Namensgeber des Schoppenglases ist der niederdeutsche Begriff „Schoppen", der einst für ein Gefäß für Flüssigkeiten und später für ein altes deutsches Flüssigkeitsmaß benutzt wurde. Ihm wird eine gewisse sprachliche Verwandschaft mit „schöpfen" nachgesagt. So hat der Schoppen als Raummaß für meist alkoholische Getränke wie Bier oder Wein im deutschsprachigen Raum bereits seit mehreren Jahrhunderten seine Bedeutung. Die damit charakterisierten Flüssigkeitsmengen waren allerdings in den verschiedenen Regionen recht unterschiedlich definiert. Fasste der kleine Bruder des Schoppens in der Schweiz nur 0,375 Liter, brachte es das damals größte Exemplar seiner Art im baden-württembergischen Rastatt auf stolze 2,3 Liter. Daran konnte auch der Versuch Napoleons nichts ändern, der 1812 eine geeichte Größe von 0,7 Liter als Schoppenmaß festlegen ließ. Gegenwärtig findet der Begriff des Schoppens vor allem in den für ihren Weinanbau bekannten Bundesländern Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz Verwendung, wobei die Menge der damit gekennzeichneten Flüssigkeit auch heute noch zwischen 0,3 und 0,75 Litern schwankt.Welche Bedeutung dem in der jeweiligen Region verwendeten Fassungsvermögen einer derartigen Weinstange zukommt, beweist ein Beispiel aus der Pfalz. Hier wollten im Jahr 1984 einige pfälzischen Gastronomen deren Inhalt künftig auf 0,4 Liter verringern. Der nach diesem Vorschlag einsetzende Widerstand vieler Weinfreunde verhinderte schließlich dessen Umsetzung und gipfelte schließlich darin, dass ihm in der südlich von Neustadt an der Weinstraße gelegenen Gemeinde Maikammer ein steinernes Schoppendenkmal gesetzt wurde.

Wer in Deutschlands zweitgrößtem Weinbaugebiet, der Pfalz heute einen Schoppen Wein oder Weinschorle bestellt, bekommt diesen nicht in einer Karaffe mit Weinglas sondern im Schoppenglas kredenzt. Dieses enthält exakt einen halben Liter der jeweils gewünschten Rebsorte oder Weinschorle. Dabei besitzt das oft auch als „Weinstange" bezeichnete Glas eine streng zylindrische Form mit einer glatten Außenseite. Somit hebt es sich sowohl in seiner Form als auch der Oberfläche vom Pfälzer Dubbeglas ab, das sich konisch geformt mit einer von runden Vertiefungen bedeckten, meist neutralen Glasoberfläche zeigt und somit einen andere Form des Schoppenglases darstellt.

Da die Weinschoppen meist in geselliger Runde bei den pfälzischen Weinfesten oder in Weinrestaurants bestellt werden, bieten sie sich mit ihrem Fassungsvermögen von 0,5 Liter zum Teilen und so als Umtrunk unter Freunden und Bekannten an und tragen zur Auflockerung der Stimmung bei. Den gleichen Zweck erfüllen die auf der glatten, meist durchscheinende Oberfläche der Schoppengläser aufgedruckten Motive. Diese widmen sich oft auf humorvolle Weise dem pfälzischen Dialekt oder der Lebensart der Pfälzer. Andere Schoppengläser zeigen sich beschriftet mit Ortsnamen, dem Namen eines Weinbaugebietes oder eines speziellen Weinguts. Sie alle können in der Spülmaschine gereinigt werden. Die bei all ihren Vorzügen steigende Bedeutung des Schoppens als Trinkgefäß führte schließlich dazu, dass in der Folgezeit nicht nur das Trinkgefäß sondern auch das alkoholische Getränk selbst diesen Namen trug und bis heute trägt.

Im Schoppenglas serviert wird auch die Pfälzer Schorle. Wer eine solche Weinschorle bestellt sollte beachten, dass diese grundsätzlich nicht im Verhältnis 50:50 gemischt wird. Vielmehr wird das Schoppenglas fast bis zum Rand mit einem trockenen Riesling gefüllt und lediglich der frei bleibende restliche Zentimeter steht für das „Auffüllen" mit Mineralwasser zur Verfügung. Schließlich ist jeder Zusatz einer gesüßten Limonade anstelle von Wasser grundsätzlich untersagt.


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