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Pfälzisch für Anfänger

Der Dubbeglas Shop ist der ideale Treffpunkt für echte Pfälzer und alle, die es werden wollen. Ein paar Worte auf Pfälzisch machen das Leben in der wunderschönen Region mit ihren freundlichen Menschen viel leichter. Wir bieten alles, damit Du schnell Fortschritte machst und mitreden kannst.

Pfälzisch lernen - für Einsteiger

Unser umfangreiches Sortiment sorgt für viel Spaß beim Pfälzisch Lernen. Das typische Dubbeglas (auf Hochdeutsch Schoppenglas), stylische Frühstücksbrettchen und lustige Postkarten bringen Dir den Dialekt näher. Wie der Pfälzer sagt, "fri ibt sich, was ä Meischder werre will" (was übersetzt heißt, früh übt sich, was ein Meister werden will). Die Vokablen paukst Du ganz einfach beim Essen und Trinken.

Unsere Dubbegläser, Kaffeebecher und Frühstücksbrettchen bringen Dir neue Wörter bei. Amüsiere Dich beim Frühstück mit unseren Motto-Brettchen "Pfälzer Gebabbels", "Esse und Trinke" oder "Weggedarisch". Die Kaffeebecher bringen Dir näher, was es zum Frühstück gibt, zum Beispiel "Worschd und Weck". Servietten helfen Dir darüber hinaus, die richtigen "Pälzer Schbrisch" in jeder Situation parat zu haben und mit Deinen pfälzischen Sprachkenntnissen jeden Einheimischen zu überzeugen. Mit den farbenfrohen Postkarten kannst Du Verwandte und Freunde in der Pfalz über Deinen Fortschritt auf dem Laufenden halten. Übrigens: Speziell für Weihnachten bieten wir saisonale Artikel, die "Woinachde uff Pfälzisch" ganz einfach machen.

Uffgebasst! Pälzisch für Anfänger

Mit unseren Sprachbüchern lernst Du kinderleicht Deine ersten Worte "uff Pälzisch". Die "Saach blooß" Bücher verraten Dir alles über den Pfälzer Dialekt und bringen Dir die Aussprache näher. Kinderbücher auf Pfälzisch sind etwas ganz besonders, nicht nur für die Kleinen. De "Pälzer Max un Moritz" von Wilhelm Busch oder sogar "De kläne Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry begeistern.

Die richtige Aussprache und Betonung lernst Du am besten bei pfälzischer Musik. Lieder und Geschichten aus der Pfalz machen Laune. Nebenbei erhält Du eine unterhaltsame Lektion in Landeskunde. Denn die gehört beim Lernen einer "Fremdsprache" selbstverständlich dazu. Besonderes Vergnügen bereiten Spitz & Stumpf mit ihrem Pfälzer Mundartkabarett. Die 5 Pfälzer am Stammtisch solltest Du Dir keinesfalls entgehen lassen, um alles über die Einheimischen zu erfahren.

Es dauert nicht lange und Du weißt, was Grumbeere, Schdrimp oder Stopple sind und bist in der Lage, am einheimischen Ess- oder Stammtisch mitzudiskutieren. Damit Du richtig mithälst, findest Du auf dem Pfälzer "Dischbedierschobbe" das erforderliche Vokabular. Natürlich ist unser "Pfälzisch für Anfänger" Sortiment auch ein tolles und humorvolles Geschenk für Fortgeschrittene und echte Pfälzer. Viel Vergnügen beim Testen Deiner Sprachkenntnisse.

 

Der Pfälzer Dialekt

In Deutschland gibt es zahlreiche Dialekte, die unterschiedlich weit verbreitet sind. Eine Mundart, die von rund einer Million Menschen gesprochen wird, ist Pfälzisch. Wie die Bezeichnung schon vermuten lässt, wird der Dialekt vor allem in der Pfalz gesprochen, allerdings ist er auch in Teilen des Saarlands, vom Elsass und von Hessen präsent. Zudem spricht nicht die gesamte Pfalz Pfälzisch; im Südosten der Region, in der Gemeinde Hagenbach, sprechen die Bewohner Südfränkisch. Interessant ist, dass auch in einigen Teilen der USA und Kanadas die Pfälzer Mundart präsent ist. Der Grund dafür ist, dass viele Menschen, die im 18. und 19. Jahrhundert nach Nordamerika auswanderten, aus dem Pfälzischen Gebiet stammten. Bis heute haben sich die Nachfahren der Auswanderer die Sprache erhalten, obwohl sie inzwischen bereits in der zehnten Generation in den USA und Kanada leben.

Pfälzisch zählt zu den mitteldeutschen Dialekten, bei denen die hochdeutsche Lautverschiebung nicht vollständig vollzogen wurde. Daher hat die Mundart einige Eigenheiten, die sie von anderen unterscheidet. So sprechen Pfälzer den Anlaut [p͡f] als ein [p] aus – wie beispielsweise bei „Pfarre“, was als „parre“ artikuliert wird. Zudem werden die stimmlosen Plosive [t], [p] oder [k] zuweilen stimmhaft, also als [d], [b] oder [g] ausgesprochen. Der Laut [ç] (wie in „ich“) wird konsequent als [⁠ʃ⁠] (wie in „Schuh“) artikuliert. Der Laut [aɪ̯] verwandelt sich im Pfälzischen in [æ:], und die Buchstabenkombination „au“ (wie in Auge) sprechen Pfälzer wie „aa“ aus (also „Aag“). Außerdem hat das Pfälzische eine so genannte Entrundung durchgemacht. Das bedeutet, dass es die Laute [æ] („ä“), [ø] („ö“) und [ɔɪ̯] („äu“ oder „eu“) nicht gibt. Stattdessen sprechen die Nutzer des Dialekts diese Laute als [e], [i] bzw. [ai] aus.

In der Grammatik weist die Pfälzer Mundart ebenfalls einige Eigenheiten auf. So werden zum Beispiel Relativsätze, die üblicherweise mit „der“, „die“ oder „das“ eingeleitet werden, mit „wo“ oder gar „wu“ gestartet. Der Genitiv ist im Pfälzischen nicht präsent, stattdessen verwenden die Nutzer des Dialekts eine Konstruktion, in der der Dativ zum Einsatz kommt. In dieser wird sehr prominent das Possessivpronomen „sein“ (im Pfälzer Dialekt als „sei“ ausgesprochen) verwendet. Beispielsweise wird der Ausdruck „der Onkel von Peter“ als „em Peder sei Ungel“ formuliert.

Die unbestimmten Artikel „ein“ und „eine“ verschmelzen im Pfälzischen zu „e“. Die bestimmten Artikel „der“, „die“ und „das“ werden ihrerseits zu „de“, „die“ und „es“. Im Pfälzischen werden Namen stets mit vorangestelltem Artikel ausgesprochen. Trotz der Unterscheidung der drei grammatischen Geschlechter werden im Dialekt weibliche Personen häufig mit dem Artikel im Neutrum bezeichnet. Allerdings ist diese Nutzung in jüngerer Zeit stark aufgeweicht worden und vor allem in größeren Städten immer seltener zu beobachten. Das Wort „die“ existiert im Pfälzischen durchaus, wird jedoch als herabwürdigend angesehen, wenn es ohne die Nennung eines Namens gesagt wird. Redet der Nutzer des Pfälzischen über eine Person, dann verwendet er zunächst deren Nach- und dann erst den Vornamen. Diese Vorgehensweise ist allerdings kein Alleinstellungsmerkmal für den Dialekt, vielmehr ist sie im ganzen süddeutschen Raum präsent.

Da die Pfalz im 18. und 19. Jahrhundert Teil von Frankreich war, enthält der Wortschatz des Dialekts noch heute viele Begriffe, die aus der französischen Sprache entlehnt wurden. Dazu gehört zum Beispiel das Wort „Lawor“ für eine Waschschüssel, die im Französischen als „lavoir“ bezeichnet wird. Auch die Aufforderung „alloo“ entstammt der französischen Sprache, und zwar von „allons“, was so viel wie „vorwärts“ bedeutet. Da die Region rund ein Jahrhundert unter französischer Verwaltung stand, sind vor allem viele Begriffe aus der Verwaltung entlehnt. Dazu gehört etwa die Bezeichnung „Määr“ für den Bürgermeister, das vom französischen Wort „maire“ stammt. Ein häufig genutzter Ausdruck im Pfälzischen ist „ah jo“, was dem hochdeutschen „ja, klar“ entspricht.


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